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Termine

Für den Erhalt der Projekte!

In den kommenden Wochen und Monaten sind in Berlin unkommerzielle linke Projekte von Kündigung, Entmietung und Räumung akut bedroht — die Jugendzentren Drugstore und Potse, die Kneipen und Treffpunkte Syndikat und Meuterei, das Hausprojekt Liebigstraße 34, das Wohn- und Arbeitskollekiv Mansteinstraße sieht einer massiven Mieterhöhung entgegen.

Nicht zu vergessen, der besetzte Wohnraum in der Großbeerenstraße 17a, wo die Zwischennutzungsgenehmigung Mitte Januar ausläuft und die Eigentümerin Aachener Siedlungs- und Wohnungsgesellschaft mbH derzeit zu keinen weiteren Gesprächen bereit ist.

Wir von WEM GEHÖRT KREUZBERG fordern die sofortige Rücknahme sämtlicher Kündigungen, Vertragsbeendigungen, Mieterhöhungen und den Übertrag der Großbeeren 17a an die Besetzer*innen!

Wir brauchen keine Stadt der Reichen und die Profite der nationalen und internationalen (Luxus-)Investor*innen, in der rasant ansteigende Mieten an der Tagesordnung sind und immer mehr Menschen entmietet werden, in der Armut rapide zunimmt und immer sichtbarer wird.

Wir brauchen unkommerzielle, soziale Projekte, um gesellschaftliche Vereinzelung und Missstände solidarisch entgegenwirken zu können. Wir brauchen diese Kiezläden und eine Stadt, in der Wohnen keine Ware ist.
  • Für den Erhalt der Projekte!
  • Keine weitere Verdrängung in den Stadtteilen!
  • Stopp dem Ausverkauf der Stadt – für eine Stadt jenseits wirtschaftlicher Profite und Spekulation mit Häusern
  • Für ein solidarisches und antirassistisches Miteinander!
WEM GEHÖRT KREUZBERG                 Dezember 2018
Kiezpalaver in Kreuzberg 61

Am Mittwoch, den 28.11. veranstaltete die Stadteilinitiative WEM GEHÖRT KREUZBERG in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis der Berliner Mietergemeinschaft Kreuzberg, der Solidarischen Aktion Neukölln und von Entmietung betroffenen Mieter*innen ein Kiezpalaver zum Thema: Spekulation, Umwandlung in Eigentumswohnungen, Kündigung wegen Eigenbedarf.

Neben rechtlichen Fragen und Informationen zu dem Verdrängungsfeld Umwandlung in Eigentumswohnungen und Entmietung durch Eigenbedarf, war das Anliegen der Versammelten vor allem auch Vernetzungs- und Handlungsmöglichkeiten miteinander zu finden.

So entstand an dem Abend die Idee, in einem weiteren Treffen Forderungen zu formulieren und kreative Aktionen zu planen, um diese Forderungen in die Öffentlichkeit zu bringen.

Das geplante Folgetreffen findet am 12.12. um 19.30 Uhr im Mehrgenerationenhaus, Gneisenaustraße 12 statt — ihr seid herzlich eingeladen

bis dahin
Stadtteilinitiative WEM GEHÖRT KREUZBERG
30.11.2018 Offener Brief an die Akelius-Mitarbeiter*innen

Zur Info: Dieser Offene Brief wurde am 30.11.2018 an 86 Akelius Mitarbeiter*innen in ganz Deutschland verschickt

Sehr geehrte Mitarbeiter*innen von Akelius

Müssen Sie wieder die Arbeit ihrer erkrankten Kolleg*innen übernehmen, weil immer noch nicht genug neue eingestellt wurden? Haben Ihre Chefs die selben vertröstenden Vorschläge der letzten Monate, wie Sie die ganze Arbeit schaffen sollen?
Ist es Ihnen unangenehm, wenn Ihre Kolleg*innen damit angeben, wie sie wieder erfolgreich alteingesessene Mieter*innen aus ihren Wohnungen geekelt haben?

Fragen Sie sich, wer letztlich die Zeche für die Gewinne von Akelius zahlen muss? Machen Sie sich Sorgen, dass es Ihre eigenen Kinder sein werden, die später keine bezahlbare Wohnung mehr finden werden — oder Sie selbst, wenn Sie in Rente gehen?
Gegen Verdrängung im Chamissokiez — Mieter*innen ein Gesicht geben

Die Open-Air-Ausstellung gegen Verdrängung wurde am 13.11.2018 eröffnet

Redebeitrag einer Bewohnerin, Fidicinstr.42



Bericht einer Bewohnerin, Arndtstr.19



Eselsalptraum mit dem Lied vom Schönen Leben

Hausgemeinschaft Urbanstr.66: Gegen Verdrängung im Kiez

Kaufrausch stoppen —
Vorkaufsrecht umsetzen


Unsere Hausgemeinschaft ist alarmiert. Warum? Unser Haus wurde verkauft. An wen? An ein undurchsichtiges Geflecht von GmbHs, deren Absicht wir zwar nicht kennen, wir uns aber denken können, welches Interesse dahinter verborgen liegt: Der maximale Profit, erzielt durch Luxussanierungen, Mieterhöhungen und möglicherweise die Umwandlung der Mieteinheiten in Eigentumswohnungen.
24.10.2018: Pressemitteilung zur Absage der „Google Campus“-Pläne in Berlin-Kreuzberg

Mit Freude haben wir die — zumindest vorläufige — Absage des Google Konzerns zur Kenntnis genommen, in Berlin-Kreuzberg einen sogenannten „Google Startup Campus“ errichten zu wollen.

Zu dieser Absage sagt Ulrike Schneider, Aktivistin beim Initiativkreis „Google Campus & Co verhindern!“:„Google ist und bleibt ein Scheiß-Konzern, der seine Gewinne mit Überwachung, Ausschnüffelei, Zusammenarbeit mit Militär und Geheimdiensten sowie Steuertricks macht.
Wir werden Google & Co weiter angreifen und gleichzeitig Alternativen zu Google-Produkten breiter bekanntmachen.“
23.10.2018: Aktueller Stand zur Großbeerenstr.17a

Die für den gestrigen Montagabend vereinbarte zweite Gesprächsrunde mit Vertreter_innen der Aachener Siedlungs- und Wohnungsgesellschaft hat nicht stattgefunden. Im Laufe des Wochenendes hatten wir erfahren, dass die Aachener das Gespräch abgesagt hat. Dies wurde am Montagnachmittag bestätigt. Laut Katrin Schmidberger (MdA) will die Aachener Siedlungs- und Wohnungsgesellschaft die Gespräche auf unbestimmte Zeit aussetzen. Die genauen Beweggründe der Aachener für die Absage des Gespräches am Montag sind uns nicht bekannt.

Bei dem Gespräch wollten wir darauf drängen, dass die am 4. Oktober 2018 vereinbarte Verlängerung der Zwischennutzung für eine Wohnung im 1. OG des Hauses in der Großbeerenstraße 17a bis 14. Januar 2019 endlich schriftlich fixiert und unterschrieben wird. Zudem ist die Aachener der ebenfalls am 4. Oktober 2018 vereinbarten Öffnung einer zweiten Wohnung für Initiativen- und Nachbarschaftstreffen sowie für eine Mitte November vorgesehene Kiezversammlung bis heute noch nicht nachgekommen.

Wir senden an dieser Stelle dem soziokulturellen Zentrum HaSi in der Hafenstraße 7 in Halle solidarische Grüße!

Stay hungry!

Hausprojektgruppe G17a
Kundgebung vor der Großbeerenstr.17a — ein kurzer Rückblick vom Sonntagnachmittag, 14.10.

In kurzer Zeit, mit Unterstützung vieler helfender Hände, mit etlichen unterschiedlichen Redebeiträgen zu den verschiedenen stadtpolitischen Brennpunkten und kulturellen und kulinarischen Beiträgen wurde am letzten Sonntag eine längere Kundgebung vor der besetzten Wohnung der Großbeerenstr.17a durchgeführt.
Menschen aus der unmittelbaren Nachbarschaft, aber auch aus anderen Stadtteilen kamen über mehrere Stunden zusammen und gestalteten diesen Nachmittag bunt und informativ.

Dieser Nachmittag war ein Solidaritätsausdruck mit der Besetzung des leerstehenden Wohnraums der Großbeerenstr.17a und zugleich eine weitere öffentliche Sichtbarmachung, wie sehr es in unserer Stadt in vielen Häusern und an vielen Orten brodelt.

Verdrängung und Verwertung überall — Wir setzen auf Vernetzung, Austausch, gemeinsame Organisierung und gemeinsames Handeln!

Unschön war allerdings die massive und andauernde Gängelei durch die Polizei!
Zahlreich vertreten und mit einer eher abschreckenden Präsenz versuchte sie immer wieder den nachbarschaftlichen und friedvollen Charakter der Veranstaltung zu behindern.
Höhepunkt ihres Auftretens war die Verhinderung eines informativen Kiezspaziergangs zum unmittelbar in der Nähe gelegenen Postscheckamt.
Die CG-Gruppe plant dort auf dem Areal die Bebauung von Luxuswohnungen.

Hausprojektgruppe G17a
13.10.2018: Aktueller Stand zur Großbeerenstr.17a

Am 04. Oktober 2018 gab es das erste Gespräch — ein „Vorgespräch“ hat es ja bereits am 10. September, also zwei Tage nach der Besetzung der leerstehenden Wohnungen, gegeben — zwischen Vertreter*innen der Aachener Siedlungs- und Wohnungsgesellschaft mbH (die Aachener) und der Hausprojektgruppe G17a. Wir waren mit sechs Leuten vertreten; anwesend waren auch unser Anwalt sowie drei Politiker*innen (MdB, MdA und BVV), die moderierende und vermittelnde Funktionen hatten.
Pressemitteilung 25.09.2018: Auch Pandion ist kein guter Nachbar

Ein neuer Nachbar hat sich angekündigt. Auf den zwei Grundstücken in der Prinzenstraße, Kreuzberg dort wo über 40 Jahre lang die Firma Robben & Wientjes in ihrem Stammsitz Umzugswagen verliehen hat, will die Pandion AG die Gewerbehöfe „The Shelf" errichten. Im Zuge der Übernahme des Autoverleihers durch die Firma Buchbinder wurden die Grundstücke am Standort Prinzenstraße an Pandion verkauft — mit 1,85 Milliarden Euro

Verkaufsvolumen inzwischen sechstgrößter Immobilienwickler Deutschlands.
19.09.2018: Forderung des Treffens der Nachbarinnen und Nachbarn vor der Großbeerenstr.17a

WIR FORDERN einen Treffpunkt für die Nachbarschaft

zur Vernetzung, zum Austausch und zur Wissensweitergabe über alltägliche Probleme wie:

  • Verdrängung von Mieter*innen aus unserem Kiez
  • Leerstand
  • Luxusneubauten
  • Luxussanierung & Umwandlung in Eigentum
  • Wohnungsnotstand
  • sozialen Wohnungsbau