Weiter in der Schwebe – Artikel in der Berliner Woche vom 29.11.2017

„Die Lage für die beiden selbstverwalteten Jugendzentren „Potse“ und „Drugstore“ in der Potsdamer Straße ist mal wieder brenzlig. Der aktuelle Mietvertrag läuft am 31. Dezember aus. Ein anderes Quartier für die Punker ist bislang nicht gefunden.“

http://www.berliner-woche.de/schoeneberg/soziales/potse-und-drugstore-wieder-in-der-schwebe-d137568.html

Pressemitteilung vom 24.11.2017

Potse und Drugstore bekommen ein Jahr Gnadenfrist.

Wie wir heute erfahren haben, wird der Mietvertrag zwischen dem Bezirksamt und dem Investor, für die Flächen von Potse und Drugstore, um ein weiteres Jahr verlängert.

„Ein Jahr ist aber nur eine Gnadenfrist, da am 31.12.2018 auch dieser Mietvertrag auslaufen wird. Die Zukunft der ältesten selbstverwalteten Jugendzentren Berlins bleibt damit nach wie vor ungewiss.“

Die Pressesprecher*innen von Potse und Drugstore

Drugstore für Laute Jugend im Radio

Für die 35. Ausgabe des Frequenzkonsum-Radios, zum Thema „Jung, links, selbstorganisiert“ stand das Drugstore für die Laute Jugend Rede und Antwort.

„Die Kämpfe um selbstbestimmte Jugendarbeit finden sich heute mitten in stadtweiten Kämpfen gegen Gentrifizierung wieder. Die Frage „Wem gehört die Stadt?“ beantwortet Frequenzkonsum #35 heute mit: junge, linke Menschen, die in Berlin selbstorganisierte Arbeit machen. Einige haben sich zu der Aktion LAUTE JUGEND zusammengeschlossen, um sich zu unterstützen im Kampf gegen Kürzungen in der Finanzierung und Verdrängung. Wir sprechen darüber mit dem Drugstore-Kollektiv. Außerdem plaudern wir aus dem Nähkästchen über eigene Erfahrungen mit dem Open Air for Open Minds, das junge Menschen über 10 Jahre in Eigenregie auf die Beine gestellt haben. Was hat sich über die Zeit geändert? Und was könnte sich jetzt nach dem Einzug der AfD in die Bezirksregierungen ändern?“

Hier kann mensch den Beitrag hören:

Konzert am 18.11.2017 mit Y WAI • ChaosCommute • Hopkid

Y WAI
https://www.youtube.com/watch?v=bKl1h8Zb84k&feature=youtu.be

Sie tauchen auf,
die Geister, die niemand rief,
staubtrockene Riffs & Rhythmen,
Gewitterluft in den letzten Gräsern eines verbrannten Feldes,
eine Dröhnung ausgeblichener Sommerhysterie.
Warum? Darum.
Hier sind [WAI]

CHAOS COMMUTE (Power Rock Duo)
https://www.youtube.com/watch?v=1EJOiv_riIw

Zweiergespann mit DIY-Spirit irgendwo zwischen Stoner, Punk und Grunge.

HOPKID (Dancehall Bluescore…)
https://www.youtube.com/watch?v=WA23V3kEytg

wissen genau was die wollen, heavy punk and roll mit ein tropf reggae und blues.
Eine bessere beschreibung ist Leider noch unmöglich, erst muss man deutsch lernen 🙂

keine Drogen, keinen Hartalk, keine nazis, keine Hunde, Freier Eintritt.

Konzert am 17.11.2017 „System can’t change us – United we stand!“

Antinational Embassy was born in the occupied Gerhart-Hauptmann school, in the Ohlauer Straße, in Kreuzberg; Grew up from the times at the Oranienplatz and has been playing ever since. We are from different places in the world. Resistance against injustice, inequality, borders, nations, capitalism and discrimination is our most important concern. We are spreading this message through our music. We will be very happy to welcome you at the party for our first CD and we count on your support to continue our musical struggle. With special guests:

– Yansn
https://www.facebook.com/daYansn/

– Filou ft. Dynamo Dieterich (Berlin Boom Orchestra)
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Kein Eintritt!
Everybody is welcome.

Frei(T)räume Demonstration am 18.11

Frei(T)räume – Für den Erhalt selbstverwalteter Projekte und gegen den Ausverkauf der Stadt!

Über 20 Projekte sind akut, oder bald, Räumungsbedroht. Das betrifft nicht nur Projekte wie die Rigaer 94, Liebig 34, Potse, Drugstore, black triangel, Haus Mainusch, rote Insel/Manstein, Linie 206, uvm… sondern auch Gemeinschaftsgärten wie die Prachttomate.
Wohnprojekte, Werkstätten, Gemeinschaftsgärten, Kiezläden, Jugendzentren, Kneipenkollektive, Kulturprojekte und Wagenplätze – Sie alle haben etwas gemeinsam – Sie sind selbstverwaltet und unerwünscht…

Die Kampagne Frei(T)räume kämpft für den Erhalt aller (sowie schaffung von) Freiräumen und für eine Stadt von Unten.
Wenn wir nicht heute für die verbleibenden Freiräume kämpfen wird es morgen keine mehr geben!

Auch auf dem Wohnungsmarkt läuft so einiges schief. Unzählige Zwangsräumungen, unerträglich hohe Mieten, unmögliche Modernisierungen… Die Stadt wird Ausverkauft – und das lassen wir nicht zu!

Start: 18 Uhr

Wo? U Bhf Möckernbrücke

Vorletzte BVV am 15.11.2017 vorm Jahresende und dem Ablauf der Verträge

Die Bezirksverordnetenversammlung lädt wieder zu einem pseudodemokratischen Schauspiel im Rathaus Schöneberg ein.
Dieses Mal haben wir uns eine feierliche Überraschung überlegt um den grauen Charakter dieser Veranstaltung bunter zu gestalten…

Kommt zahlreich und geht mit uns in die nächste Runde wenn wir für den Erhalt selbstverwalteter Projekte alles geben.

Gleichzeitig kann mensch dabei die Tempelhof-Schöneberger AfD ärgern.

Wann? 16:45

Wo? Rathaus Schöneberg, John-F.-Kennedy-Platz, 10825 Berlin