Gespräch und Filmvorführung: Offene Jugendarbeit in Berlin

Am 26.06.2020 ist das Drugstore und die Potse teil einer Online-Diskussion und Filmvorführung zum Thema „Offene Jugendarbeit in Berlin“

Link zum Event: https://www.facebook.com/events/2615097805406879/

Veranstaltungstext:

„Aus aktuellem Anlass: Gegen das seit über 40 Jahren tätige freie Jugendzentrum Potse in Berlin-Schöneberg läuft ein Räumungsprozess, dessen Urteil Anfang Juli 2020 verkündet wird. Das assoziierte und ehemals benachbarte Jugendprojekt Drugstore ist bereits draussen. Das befreundete Tommy-Weisbecker-Haus in Kreuzberg hält sich, fragt sich, kann es langfristig bleiben?

Mit Vertreter*innen von Potse und Drugstore sowie Wulf Sörgel , Co-Regisseur des Dokumentarfilms „Weg von der Straße“ (1997) über das Tommy-Haus sprechen wir über städtische Räume für freie, nicht-kommerzielle Jugendarbeit damals und heute.

Moderation: Axel Bussmer (Humanistische Union):

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Humanistischen Union und dem Lichtblick-Kino Berlin.

Zum Film

Weg von der Straße
D 1997 50 min
R: Klaus Bischoff, Wulf Sörgel

Film online schauen
https://vimeo.com/431230681

Das Tommy-Weisbecker-Haus in der Wilhelmstr. 9, eines der ersten besetzten Häuser in Berlin (seit 1973), wird in diesem Film in seiner bewegten Geschichte dargestellt.

Tommy Weisbecker, schon in den 60ern bekannt in der Berliner Blues- und Provoszene, schloss sich dann dem bewaffnetem Kampf an und wurde 1972 von der Polizei erschossen. Schon die Namensgebung des Hauses lässt vermuten, dass die Staatsgewalt sich provoziert gefühlt haben könnte.

Der Film zeigt in Interviews mit Erstbesetzern (u.a. Ralf Reinders, Bewegung 2. Juni), NachbarInnen, SozialarbeiterInnen, BewohnerInnen und AktivistInnen, was im Haus und drumherum geschah. Dazu gehören auch z.T. legendäre Punk-, Ska- und Reggaekonzerte, die in eindringlichen Archivaufnahmen dokumentiert werden.“

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